Ein Film über Spitalsgeburten aus der Sicht eines werdenden Vaters - Technik, Spitalsorganisation und Vermessungen von Schwangeren und Un/Neugeborenen stehen hier im Vordergrund. Ja leider, im Spital hat der Kindesvater nicht wirklich die Möglichkeit sich aktiv an der Geburt seines Babys zu beteiligen. Da bleibt viel Zeit für Beobachtungen dieser Art.
Wer sich näher mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt auseinander gesetzt hat, wird Zustände bemerken, die man weder der (werdenden) Mutter noch dem eigenen Kind zumuten möchte (wie schnell die Nabelschnur durchtrennt wird ist nur einer von vielen). Zu 99% ist in Österreich dies allerdings der traurige Alltag und wird als normal gesehen. Hoffentlich regt der Film dazu an, sich rechtzeitig über alternative Möglichkeiten des gebärens zu informieren, denn diese werden in dieser Doku nicht gezeigt.
Bemerkenswert ist die Szene des Kaiserschnitts. Ich kann mir vorstellen, dass die Rate der Wunschkaiserschnitte in Zukunft sinken könnte. Dies sollte man wenigstens annehmen, wenn man einmal gesehen hat, wie das Kind an Kopf und Hals aus dem Mutterleib “in die Welt” gerissen wird (ganz zu schweigen von dem Gemetzel an der halbnarkotisierten Schwangeren).
“Die eigene Geburt prägt den Menschen für sein ganzes Leben” sagt eine Ärztin ganz zu Beginn des Films. Wie wahr!
October 22nd, 2008 at 9:50 pm
Ein Film über Spitalsgeburten aus der Sicht eines werdenden Vaters - Technik, Spitalsorganisation und Vermessungen von Schwangeren und Un/Neugeborenen stehen hier im Vordergrund. Ja leider, im Spital hat der Kindesvater nicht wirklich die Möglichkeit sich aktiv an der Geburt seines Babys zu beteiligen. Da bleibt viel Zeit für Beobachtungen dieser Art.
Wer sich näher mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt auseinander gesetzt hat, wird Zustände bemerken, die man weder der (werdenden) Mutter noch dem eigenen Kind zumuten möchte (wie schnell die Nabelschnur durchtrennt wird ist nur einer von vielen). Zu 99% ist in Österreich dies allerdings der traurige Alltag und wird als normal gesehen. Hoffentlich regt der Film dazu an, sich rechtzeitig über alternative Möglichkeiten des gebärens zu informieren, denn diese werden in dieser Doku nicht gezeigt.
Bemerkenswert ist die Szene des Kaiserschnitts. Ich kann mir vorstellen, dass die Rate der Wunschkaiserschnitte in Zukunft sinken könnte. Dies sollte man wenigstens annehmen, wenn man einmal gesehen hat, wie das Kind an Kopf und Hals aus dem Mutterleib “in die Welt” gerissen wird (ganz zu schweigen von dem Gemetzel an der halbnarkotisierten Schwangeren).
“Die eigene Geburt prägt den Menschen für sein ganzes Leben” sagt eine Ärztin ganz zu Beginn des Films. Wie wahr!