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  1. Gertraud Kapfinger:

    Freute mich sehr auf diesen Film um was neues zu erfahren. Meine Erwartungshaltung wurde enttĂ€uscht mit langweiligen und langatmigen Szenen der Putzfrauen, Archiven und GĂ€ngen. Veraltete Modell der Geburten, also klassisch, klinisch mit Standardmedizin, die nĂŒchtern unbewußt Menschen unterstĂŒtzt neue Menschen in die WElt zu bringen.
    In keiner Weise Bewußtheit was der Mensch wirklich braucht um zu wachsen und zu gedeihen.
    Die Schwangerschaft und die Geburt ist der Start ins Leben.
    Der einzige Satz im ganzen Film von der Ärztin, die es fĂŒr wichtig erachtet und Fragen stellte darĂŒber, leider aber nicht mehr.
    Ich hĂ€tte mir mehr Bewußtsein der Ärzte und auch der GebĂ€renden erwartet. Kein Wunder, daß wir so viele Menschen haben die mit Traumen behafet sind.
    Da fÀngt es schon an.
    Keine Vorbereitung der Frauen und vielleicht auch kein Interesse wirklich Menschen in die Welt zu bringen die mit Freude geboren werden.
    Eine sehr wehleidige, sterile, kĂŒhle und stumpfe Gesellschaft die mir prĂ€sentiert wurde in diesem Film. Eine RealitĂ€t die zum Denken anregt.
    Bin Mutter eines Sohnes und fĂŒr mich war es wichtig zu wissen was da alles vor sich geht in den 9 Monaten, was eine Wehe ist und was zu tun ist bei der Geburt. Das Atmen, mitgehen mit dem Rhythmus und auch Zeit zu lassen dem Ungeborenen, denn auch er bestimmt die Geburt.
    Frauen gebÀren, es ist Frauensache, was haben hier MÀnner zu tun. Was mischen sich da die MÀnner ein und betreten ein Terretorium das nicht ihres ist und auch keine Ahnung haben.
    Mit Freude ein Kind zu bekommen, damit es auch in Freude auf der Welt ist.
    Leider sind viel meilenweit davon entfernt, denn wenn ich gefragt habe wie verlĂ€uft eine Geburt, habe ich keine einzige schöne Erfahrung berichtet bekommen. Da ist es mir vergangen und lies mir meine Freude von niemanden nehmen. Diese Geburt meines Sohnes war ein unsagbares Erlebenis, ich tauchte in eine GefĂŒhlswelt mit unermeßlicher Kraft. Ein Orgasmus hoch 10.
    Ich hoffe, daß durch diesen Film viele Frauen die Verantwortung fĂŒr sich selbst ĂŒbernehmen und diese KrankenhĂ€user meiden.
    Auch hoffe ich auf ein Umdenken in der Medizin, denn der Mensch besteht nicht nur aus Materie und ist getrennt von Geist und Seele, wie es gelehrt und praktiziert wird.
    Mensch sein mit allem!
    Ich freue mich auf die Zeit, wenn die Menschen wieder in ihrer Kraft sind und das sind sie erst wenn ihnen Liebe, Respekt und Achtung entgegengebracht wird.

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